Lernangebote

 

 

Alter und Lernen

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans dann eben später

 

Dass Ältere nicht (mehr) lernen könnten, war schon früher falsch, nur ist es jetzt wissenschaftlich bewiesen. Die Lernfähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter keineswegs ab, nur die Lerngeschwindigkeit lässt (minimal) nach. Aber im Arbeitsalltag werden die Wissensdefizite älterer Beschäftigter automatisch auf ihr Alter „geschoben“ und nicht etwa auf die fehlende Weiterbildung. Nicht selten wird so das Vorurteil zur selbststabilisierenden Wahrnehmung, d.h. Ältere trauen sich auch selbst nichts mehr zu. Wenn sie davon überzeugt sind/werden, genau so schnell und gut lernen zu können wie Jüngere, dann zeigen sie auch die entsprechenden Resultate – wie Untersuchungen zeigen. Die meisten beobachtbaren Unterschiede zwischen Altersstufen haben v.a. mit Ausbildung, Tätigkeit und auch Persönlichkeitsmerkmalen zu tun und nicht mit dem Alter ‚an sich’. In Tests

werden oft nur Reaktions- und Wahrnehmungszeiten statt Lernfähigkeiten gemessen. Sind die Lernaufgaben

dagegen komplexer, verlangen Vorwissen und Erfahrung schneiden Ältere oft ähnlich gut ab wie Jüngere. Richtig dagegen ist, dass Ältere anspruchsvolle Lernende sind, sie bewerten Lernaufgaben und Methoden kritisch vor dem Hintergrund ihrer bisherigen Erfahrungen.

 

Irrtümer oder auch lang gehegte Geheimnisse? Wie Sie Vorurteilen in Bezug auf das Lernen Älterer wirkungsvoll und motivierend begegnen können, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag – eigenes Umdenken inbegriffen!

 

Je nach individuellen Absprachen kann der praxisorientierte Input mit vertiefender Analyse und/oder Gruppenarbeit anhand von Beispielen der Teilnehmer/innen zu einem Halbtages-Seminar oder  Lehrgangsseminar ausgebaut werden.