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Alter und Leistung

Alter schützt vor Leistung nicht

 

Über die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigter gibt es nach wie vor stereotype Vorstellungen. Ältere gelten als „zuverlässig“ und „gewissenhaft“, aber oft auch als „wenig flexibel“, „wenig lernfähig“ oder „wenig belastbar“ usw. Herausragende Gegenbeispiele – wie der Astronaut John Glenn (Raumflug mit 77 Jahren), der Pianist Arthur Rubinstein (Konzerte mit 80 Jahren) oder auch der 74-jährige

Joachim Gauck mit seinem ebenso straffen wie anspruchsvollen Terminkalender - ändern an diesem Defizitmodell in den Köpfen (bislang) nichts.

 

Aber sind Ältere wirklich so? Oder handelt es sich nicht vielmehr um die (ängstlichen) Vorurteile einer jungendzentrierten Gesellschaft? Wir altern tatsächlich – alle und unweigerlich! Aber die Wissenschaft hat gezeigt, es geht nicht einfach ‚bergab’. Man kann das vorhandene Leistungsvermögen durchaus fördern und dadurch Verluste an Fertigkeiten kompensieren. In mancher Hinsicht sind Ältere aber Jüngeren oft auch überlegen - z.B. was ihre, auf Erfahrung beruhende, Urteils- oder Konfliktfähigkeit anbelangt, weshalb Päpste im i.d.R. der Generation 60+ angehören (Johannis Paul II. war mit 58 Jahren der jüngste Papst im 20. Jahrhundert). Was die Wissenschaft zum Altern sagt, was das für Ihr Unternehmen bedeutet und wie Sie die vorhandenen Potentiale ihrer älteren Beschäftigten nutzen und fördern können, wird in diesem  Update- / Impulsvortrag diskutiert.

 

Je nach individuellen Absprachen kann der praxisorientierte Input mit vertiefender Analyse und/oder Gruppenarbeit anhand von Beispielen der Teilnehmer/innen zu einem Halbtages-Seminar ausgebaut werden.